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Umsetzung des Oberbergischen Kulturlandschaftsprogrammes (OKULA)
Seit 1997 bietet der Oberbergische Kreis ein neues Naturschutz-Programm für Landwirtinnen und Landwirte an. Das OKULA (Oberbergisches Kulturlandschaftprogramm) ermöglicht es, die aufwendige Pflege besonders wertvoller Wiesen und Weiden zu honorieren. In den ersten neun Jahren wurden Verträge über insgesamt 920 ha mit 150 Landwirten abgeschlossen. Hierbei werden zur Zeit (Frühjahr 2006) 550 ha mit 2 GVE/ha beweidet und 350 ha werden als Heuwiese genutzt. 18 ha stehen als Obstwiese unter Vertrag, hierbei pflegen die LandwirtInnen 570 alte und 500 junge Hochstamm-Obstbäume. Auch werden 10 Hecken mit insgesamt 2.400 m Länge gepflegt , davon 500 m neu angelegte Hecken. Im Vordergrund steht sowohl extensiv, naturschutzgerechte Bewirtschaftung, die den langfristigen Erhalt der Grünlandflächen mit ihren seltenen und gefährdeten Pflanzen- und Tiergemeinschaften sichern soll, als auch die Stärkung einer flächendeckenden Landwirtschaft.
Die Vorteile des Programms für unsere Region sind vielfältig:
Die Biologische Station Oberberg hat das Programm in Zusammenarbeit mit der Unteren Landschaftsbehörde des Oberbergischen Kreises erarbeitet und die Aufgabe übernommen, Verträge mit LandwirtInnen auszuhandeln und vorzubereiten.
Im Rahmen des OKULA können Verträge
Die Gelder für das OKULA werden zu 50% durch den EU-Haushalt und zu 40% vom Land Nordrhein-Westfalen finanziert. Der Oberbergische Kreis trägt die restlichen 10% als freiwillige Ausgabe.
Zuständigkeiten: Fachliche Betreuung, Ansprechpartner, Vertragsvorbereitung: Biologische Station Oberberg, Nümbrecht
Prüf- und Bewilligungsstelle, Vertragspartner: Oberbergischer Kreis, Gummersbach
Im Jahr 2006 werden keine Neuverträge abgeschlossen. Nur auslaufende Verträge werden um ein Jahr verlängert. Ab 2007 wird es eine neue Rahmenrichtlinie geben. Diese Verträge haben dann wieder eine Laufzeit von fünf Jahren. |